Mit dem Rad zur Arbeit – Newsletter für Koordinatoren 5
"Mit dem Rad zur Arbeit" im Betrieb bekannt machen
Bei den Kollegen erfolgreich fürs Velo werben
Es gibt viele Möglichkeiten, im eigenen Betrieb die Trommel für mehr Radverkehr zu rühren, etwa mit Berichten und Ankündigungen im Intranet, in Firmenzeitschriften, am Schwarzen Brett oder in Betriebsversammlungen.
Am besten stellt man die Aktion, gerade in größeren Betrieben, dann gemeinsam mit fachlich versierten "Verbündeten" vor – und spricht sich mit der Geschäftsführung, mit dem Gesundheitsbeauftragten, der Personal- oder auch der Marketingabteilung der Firma ab.
Das trifft öfter als gedacht auf fruchtbaren Boden – gerade in Zeiten, in denen Gesundheits- und Umweltfragen stärker denn je diskutiert werden, auch in Unternehmen und bei deren Beschäftigten. Jeder Pendler kennt schmerzlich die Preisspirale an den Tankstellen. Inhaltliche Argumente, für Alltagswege per Rad zu werben, gibt es also genug. Kein Wunder, dass sogar der Bundesverkehrsminister "Mit dem Rad zur Arbeit" unterstützt. Ideell ist man also in prominenter Gesellschaft.
Auch die örtlichen Vertreter von AOK und ADFC helfen gerne weiter, versorgen engagierte Aktions-Werber mit Info-Materialien und Aktionsmedien (Plakaten, Broschüren). Und oft auch mit Rat und Tat, etwa bei der Vorbereitung von Rad-Events oder Gesundheitstagen in der Firma. Einen guten Überblick über hilfreiche Angebote gibt es im Internet (siehe unten).
Wer für "Mit dem Rad zur Arbeit" werben will, hat eine große Zielgruppe: Mit der Aktion im Rücken, wissen engagierte Bewegungs-Werber, "kann man vor allem diejenigen Kollegen zum Radfahren animieren, die zwar aufs Rad umsteigen wollen, aber aus irgendwelchen Gründen noch zögern."
Die unentschlossenen Kollegen mitzuziehen – auch das ist Aufgabe der Teams, in denen sich zumeist drei radelnde Kollegen gemeinsam organisieren: Nicht, um jeden Weg gemeinsam zurückzulegen – sondern um sich immer mal wieder auszutauschen, zu vergleichen, um eine kleine Gemeinschaft herzustellen.
Und am besten funktioniert das, wenn der Chef sich selbst als Vorbild in den Sattel schwingt: Und tatsächlich – die Führungskräfte, Verwaltungschefs und sogar Bürgermeister steigen immer öfter selbst aufs Fahrrad, um so die eigenen Mitarbeiter zu gesunder und umweltschonender Mobilität zu inspirieren.
Auch die "materiellen" Anreize bei "Mit dem Rad zur Arbeit" sind vielfältig, sie reichen von kleinen Anerkennungen bis zu größeren Gewinnen. Und auch darauf sollte man hinweisen, wenn man die Aktion im eigenen Betrieb bekannt macht: Viele Sponsoren versorgen die Aktion mit attraktiven Sachpreisen. Wer würde nicht gerne am Ende der Aktion ausgelost werden, um stolzer Gewinner eines brandneuen Fahrrads oder einer Reise zu werden?
Unzählige Preisträger posierten bereits mit den gestifteten Aktions-Preisen in Fotos und Berichten der Lokalpresse oder in Firmenzeitschriften – oder sie präsentierten ebendort ihre frisch gekürten "Fahrradfreundlichen Betriebe" und sich selbst als Teil einer Rad-aktiveren Belegschaft.
Unter www.adfc.de/gesundheit finden Sie im Bereich "Tipps & Tools für Organisatoren vor Ort" zahlreiche Materialien für die Werbung im Betrieb. Unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de können Sie Ihre Firma zur Teilnahme an der Aktion anmelden und finden viele Infos aus den Aktionsregionen.




