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Mit dem Rad zur Arbeit – Newsletter für Koordinatoren 8

Das Fahrrad als "Null-Emissionsfahrzeug"

After-Work-Biking in Frankfurt

Halbzeit bei "Mit dem Rad zur Arbeit". Und nach sechs Wochen Aktions-Dauer zeigt sich bereits, dass in vielen Bundesländern wieder mehr Menschen denn je bewusst "umsteigen" und ihre Arbeitswege per Fahrrad statt Auto zurücklegen – nicht nur, aber auch aus ökologischen Gründen.

Tatsächlich: Ein höherer Radverkehrsanteil am Gesamtverkehr kann das Klima entlasten. Das Umweltbundesamt schätzt, dass eine Erhöhung des Radverkehrs den CO2-Ausstoß um vier bis sogar 13 Millionen Tonnen vermindern kann. Dafür müssten die Deutschen ihre jährliche Radfahrleistung auf 824 bis 1320 Kilometer erhöhen. Derzeit legen sie im Schnitt 300 Kilometer pro Jahr per Rad zurück – sehr viel weniger übrigens, als der durchschnittliche Teilnehmer von "Mit dem Rad zur Arbeit", wie eine aktuelle Befragung zeigte.

Schon 2007 konnte "Mit dem Rad zur Arbeit" den Verkehr nennenswert entlasten und die Umwelt schonen, wie etwa Zahlen aus Rheinland-Pfalz aus dem vergangenen Jahr zeigen: Die dortigen 1.146 Teilnehmer, die im Durchschnitt 13,6 Kilometer pro Tag per Velo zurücklegten, sparten alleine rund 50 Tonnen CO2 ein. Rechnet man dies auf die bundesweite Teilnehmerzahl hoch – damals rund 130.000 Menschen –, dann beträgt die Einsparung sogar weit über 5.000 Tonnen Kohlendioxid.

Das Fahrrad ist eben ein "Null-Emissionsfahrzeug". Um dies stärker im Bewusstsein der Menschen zu verankern – und auch, um Radfahrer selbst vor Abgasen und Feinstaub zu schützen – geht derzeit ein internationales Kooperationsprojekt namens "VECTOR" auf die Straße. Mit einem speziell ausgerüsteten Messfahrrad wird dabei die Belastung in verschiedenen Städten gemessen. Interessantes Ergebnis: Im Auto ist die Feinstaub-Konzentration zwar anders verteilt, aber keinesfalls geringer. Mehr Infos dazu unter www.vectorproject.eu.

News aus Hessen: After-Work-Biking in Frankfurt

Eine entspannte 20-Kilometer-Tour organisieren die AOK Hessen und der ADFC am 8. August (Freitag). Um 16 Uhr starten drei Gruppen mit dem Ziel Alter Flugplatz in Bonames. Bis zu 25 Personen treffen sich jeweils am Römer, am AOK-Beratungscenter in Höchst (Palleskestraße) oder am Gebäude der GTZ in Eschborn (Dag-Hammerskjöld-Weg 1-5). Die Strecken führen entweder über den Güntersburgpark, über Sossenheim oder an der Nidda entlang zum Zielort, wo die Radler ein Imbiss mit Getränken erwartet. Außerdem werden eine Fahrradtasche und Bücher zum gesündesten Verkehrsmittel der Welt verlost. Die Fahrzeit beträgt etwa 75 Minuten.

Mitmachen können Berufstätige jeglichen Alters. Informieren Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen, insbesondere die Teilnehmer an "Mit dem Rad zur Arbeit" über das After-Work-Biking. Es sind noch zahlreiche Plätze frei!

Anmeldungen von erwachsenen Einzelpersonen nimmt die AOK Hessen (Constanze Seidel) bis zum 4. August entgegen. Anzugeben sind der bevorzugte Startpunkt, Vor- und Nachname, der Arbeitgeber sowie die private/geschäftliche E-Mail-Adresse.

Mehr Informationen zu "Mit dem Rad zur Arbeit" gibt es unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de und www.adfc.de/gesundheit.

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