Mit dem Rad zur Arbeit – Komfortabel mit dem Rad zur Arbeit fahren

Kleine Tipps mit großer Wirkung
22. Juni 2009
Radfahren macht Spaß – wenn das Rad gut funktioniert um so mehr. Dass es sich mit der Zeit schwergängiger fährt, merkt man nicht sofort. Meist liegt es an den Reifen, die mit der Zeit Luft verlieren und an der verdreckten Kette. Mit ein paar Handgriffen und wenigen Werkzeugen können auch handwerklich nicht so geübte Radfahrer für unbeschwerte Radwege ihr Fahrrad wieder flott machen.
Um das Fahrrad von Dreck und Matsch zu befreien, nehmen Sie Schwamm, Bürste und einen Eimer mit warmen Wasser und etwas Spülmittel zu Hand. Am besten von oben nach unten arbeiten. Seien Sie vorsichtig beim Abspülen mit dem Gartenschlauch: Ein harter Wasserstrahl kann auch in gedichtete Lager eindringen und sie schädigen. Und wenn Sie Ihr Fahrrad zur Oberflächenbehandlung mit einem Wachsspray einsprühen, müssen Felgen und Bremsen frei bleiben.
Viel Fahrkomfort durch aufgepumpte Reifen: Jeder Reifen verliert mit der Zeit an Luft. Fast unmerklich erhöht sich so der Rollwiderstand und das Treten wird schwieriger. Schwach aufgepumpte Reifen sind zudem anfälliger für Pannen, und wenn ein Reifen auf der Felge aufsetzt, ist meist ein Plattfuß die Folge. Pumpen Sie die Reifen also etwa alle zwei Wochen auf. Mit einer Standpumpe, die den Reifendruck über ein Manometer anzeigt, können Sie stehend komfortabel Luft in den Reifen bringen, und Sie können den zulässigen höchsten Reifendruck leicht einhalten. Wie viel Druck ein Reifen verträgt, ist auf der Reifenflanke angegeben.
Ebenfalls wichtig für den komfortablen Vortrieb ist eine gut geölte Kette. Wischen Sie als erstes mit einem Lappen die Kettenschmiere ab. Ölen Sie dann die Kette mit einem Kettenöl aus dem Fachhandel sparsam aber gleichmäßig ein. Überschüssiges Öl sollten Sie nach kurzer Fahrt wieder abwischen, denn sonst bleiben erneut Dreck und Straßenstaub haften.
Funktionieren die Bremsen nicht richtig, werden sie zum Sicherheitsrisiko. Übliche V-Bremsen lassen sich leicht öffnen. Säubern sie die Beläge mit einem Lappen. Sind sie stark abgefahren, müssen sie ausgetauscht werden. Prüfen Sie dabei auch die Bremszüge. Auch geknickte Bremszüge müssen ausgetauscht werden. Und lässt sich der Bremshebel bis zum Griff durchdrücken, sollten Sie den Zug nachstellen.
Am Ende Ihres Fahrrad-Checks können Sie auch die Speichen überprüfen. Alle Speichen sollten gleichmäßig gespannt und von Hand kaum zu bewegen sein. Bei einer gebrochenen Speiche sollten Sie das Rad in einer Fahrradwerkstatt neu einspeichen lassen, denn eine gebrochene Speiche kommt selten allein. Mindestens einmal im Jahr sollten Sie Ihr Fahrrad zu einem gründlichen Check in eine Werkstatt bringen, die alle Wartungsarbeiten erledigt. Damit erhalten Sie Ihr Fahrrad funktionstüchtig und fahren auf Dauer mit mehr Komfort mit dem Rad zur Arbeit.
Weiterhin gute Fahrt und viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihr Team der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"
www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de




