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So hilft regelmäßiges Radfahren

29. Juni 2009

Radfahren ist nicht nur praktisch und macht Spaß: Wer morgens mit dem Fahrrad stau- und stressfrei zur Arbeit kommt und damit seinen Kreislauf in Schwung bringt, erreicht wach, konzentriert und gut gelaunt seinen Arbeitsplatz. Dies wirkt sich nicht nur gut auf Ihre morgendliche Stimmung aus, sondern langfristig auf Ihre Gesundheit.

Wer regelmäßig Fahrrad fährt, kann so fit sein wie ein zehn Jahre jüngerer Mensch, der sich kaum oder selten bewegt. Das besagen Studien wie von der Weltgesundheitsorganisation WHO (WHO-Charta "Verkehr, Umwelt und Gesundheit"). Denn regelmäßige Bewegung senkt das Risiko für viele Krankheiten und Beschwerden. Schon mit 30 Minuten leichter Bewegung wie Radfahren verbessern Sie Ihre körperliche Fitness. Das Praktische: Die halbe Stunde können Sie auch aufteilen - zum Beispiel mit den Wegen morgens zur Arbeit und am Nachmittag wieder zurück, mit kleineren Besorgungen oder der Feierabendtour.

Vom Kopf bis zu den Beinen: Radfahren hat viele gesundheitliche Vorteile, besonders wenn Sie regelmäßig fahren. Es ist bewegungsintensiv, beansprucht große Muskelgruppen, stärkt die Kondition und wirkt darüber hinaus auch antidepressiv. Laut Studien ließe sich fast jede zweite leichte Depression mit regelmäßiger Bewegung verhindern. Die Lunge wird in moderatem Fahrtempo gleichmäßig mit Sauerstoff gefüllt. Das kräftigt die Atemmuskulatur, verbessert die Ventilation der Lunge und schützt so vor Infekten. Mit regelmäßigem Radfahren stärken Sie auch Ihr Herz-Kreislauf-System. Die verbesserte Pumpleistung des Herzens bringt Ihren Blutkreislauf in Schwung. Dabei wird schädliches Cholesterin abgebaut, und gleichzeitig kurbeln Sie Ihren Fettstoffwechsel an.

Beim Radfahren beanspruchen Sie nicht nur die Muskulatur an den Beinen, sondern auch an Rumpf und Bauch. Bei leicht nach vorn gebeugtem Oberkörper werden auch Rücken-, Schulter- und Armmuskeln gekräftigt. Die regelmäßig beanspruchten Muskeln stützen nicht nur das Skelett, Ihr Körper sieht obendrein auch straffer aus. Wenn Sie viel im Sitzen arbeiten, verschafft Radfahren Ihren Gelenken einen wichtigen Bewegungsausgleich. Tipp: Fahren Sie kleine Gänge bei hohen Kurbelumdrehungen. Das bewahrt Ihre Knie vor zu starkem Druck. Leicht angewinkelte Arme dämpfen Stöße und schonen die Ellenbogen.

Aber: keine Bewegung ohne Spaß: Setzen Sie sich nicht unter Druck und werden Sie nicht zu ehrgeizig. Viel wichtiger als Höchstleistungen ist das regelmäßige Radeln in moderatem Tempo und dazu eine ausgewogene Ernährung.

Weitere Infos zum gesunden Radfahren finden Sie auf www1.adfc.de/Gesundheit. Hier können Sie auch den Flyer "Fit für den Tag" mit vielen gesunden Gründen Rad zu fahren herunterladen.

Weiterhin gute Fahrt und viel Erfolg wünscht Ihnen

Ihr Team der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit"
www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

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